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Der Weg der tausend Tore

Da wir am Vortag nicht so viel unternommen hatten, waren alle an diesem Tag rund eine Stunde vorher wach. Die gewonnene Zeit brauchten wir auch um unser Programm abzuklappern. In Kyoto ist alles sehr gut mit Buslinien vernetzt. Eine Fahrt mit einer Linie kostet knapp unter 2 Euro.

Für den frühen Morgen hatten wir uns den goldenen Pavillon und seinen Park ausgesucht. Bei dem Wetter konnten man wirklich gute Fotos machen. Der Park hatte den typischen Zen-Touch, bei dem man eigentlich gerne ein bisschen rasten möchte. Leider ist nirgends ein Ort dafür vorgesehen.

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2 Buslinien später befanden wir uns an einer netten Holzbrücke in Arashiyama. Ursprünglich war die Brücke komplett aus Holz gebaut worden, mittlerweile sind die Pfeiler scheinbar ausgetauscht worden. Von hier machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Bambus-Pfad. Wir passierten einige Tempel und auch die Souvenierstände waren deutlich interessanter als sonst. Besonders der Laden für Essstäbchen hatte es uns angetan.

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Der Bambus-Pfad selbst war letztlich ein bisschen kürzer als ich es mir vorgestellt hatte. Für ein paar gute Schnappschüsse reichte es aber locker. Tomek und Björn freuten sich besonders über neue Hintergrundbilder für ihre Handys. Leider waren hier viel zu viel Touristen. Ich war an der einen oder anderen Stelle wirklich genervt, wenn mal wieder jemand mitten im Bild stehen blieb oder im letzten Moment um die Ecke kam.

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Zurück brachte uns eine kleine gemütliche Bummelbahn. Und ja, vorne stehe Romantic Train dran.

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Motiviert und mit genügend Zeit dachten wir uns noch spontan: Warum nicht auch noch den Fushimi Inari-Taisha (nachfolgend der einfachheitshalber Fuchs-Tempel genannt) mitnehmen. Gedacht, gesagt, getan.

Der Fuchs-Temple ist vor allem aufgrund seine Unmenge an Toren bekannt. Die Tore dienen als Wunschzettel und können auch heute noch erworben werden. Es hat wahrscheinlich noch keiner nachgezählt, die Schätzung von uns liegt aber bei ca. 10000.

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Dass wir dort allerdings 2 Stunden verbrachten war zu ahnen. Jedes Mal wenn man denkt, jetzt ist es gleich geschafft kommt ein neuer Weg. Und ich könnte heute noch schwören, dass die „Sie sind hier“-Schilder zwischendurch einfach kopiert wurde.

Eine lustige Sache ist Björn beim Aufstieg aufgefallen. Zum einen war Wasser in den Automaten teurer als die anderen Getränke (das ist sonst nicht der Fall), zum anderen wurden die Getränke allgemein immer teurer je höher und weiter man sich begab.

Auf dem Rückweg sind wir wohl falsch abgebogen. Wir kamen nicht am Eingang an sondern in einem Wohnviertel. Uns ein echtes Rätsel.

Am Abend blieb noch ein wenig Zeit zum entspannen und/oder für einen Trip ins Abend-/Nachtleben von Kyoto.

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